6. Etappe: Von San Francisco nach Monterey

Raus aus der quirrligen Großstadt. Drauf auf die vollen Highways in Richtung Süden. Eigentlich wollten wir ab Daly City auf die Küstenstraße über Half Moon Bay und Santa Cruz. Aber das Navi wollte das nicht. Und so fuhren wir östlich der Santa Cruz Mountains über Santa Clara und erreichten das Meer erst kurz vor Monterey.

Zuvor sahen wir riesige Felder (Erdbeeren, Artischocken, Kohl). Hunderte bunte Erntearbeiter, die sicher von weitersüdlich stammten. Das Wetter war herrlich und der ersehnte Blick auf den Pazifik überwältigend.


Monterey ist eine eher kleine Stadt, von der wir nur das touristische Zentrum um den früheren Fischereihafen besichtigten. Läden voller Touristenkram. Idyllisch auch von hier der Blick auf die Bay: Kormorane, Pelikane und (!) Delfine. Letztere kann man auf dem Foto erkennen, wenn man ganz, ganz genau hinsieht.
Unser Hotel heißt Tides und legt in der Sand Dunes Drive, d.h. mitten in den Dünen mit Blick auf den Monterey Bay.  Ziemlicher Wellengang. 
Natürlich haben sie mich losgeschickt, um die Wassertemperatur im Pazifik zu testen. Ich wäre auch ein Stück hinaus geschwommen, aber die Wellen waren mir doch zu hoch. Weit und breit badete niemand außer mir. Und außerdem wurde es langsam dunkel.





Wir haben zunächst die Hotelbar aufgesucht, um eine Margarita zu kosten. Für das Abendessen war die Lokalität ungeeignet, denn ein einfaches Essen begann bei 80$. Also trabten wir erst einmal zu MacDonaldˋs. Dort wollte man uns erst einmal nicht reinlassen. Und dann bekamen wir doch noch unsere leckeren Burger. Letztlich fanden wir gemütliche Plätze am Kamin der Hotelbar und tranken wirklich leckeren Rotwein auf Kosten des Hauses (Coupons). Gute-Laune-Abend.

San Franzisco pur - was für eine Stadt!

"San Francisco ist eine verrückte Stadt, großteils bewohnt von Menschen, die absolut irrsinnig und deren Frauen von bemerkenswerter Schönheit sind" (Rudyard Kipling)

Das Handlery Hotel, in dem wir zwei Nächte wohnten, liegt wirklich ideal, nur wenige Schritte vom Union Square entfernt, und damit in unmittelbarer Nähe der meisten Attraktionen der 800.000er Stadt an der Nordspitze der Halbinsel zwischen Pazifischem Ozean, San Pablo Bay und San Francisco Bay. 4 Meilen Luftlinie zur Golden Gate Bridge. Und dazwischen ein Flickenteppich von Kulturen.

Und diese Verrücktheit hat sich geschichtlich entwickelt: Missionen der Franziskaner im 18. Jahrhundert, Gold Rush der 49er im 19. Jahrhundert, die Beat-Generation in den 50er Jahren, die Hippiebewegung in den 60er Jahren, die LGBT-Bewegung der 70er Jahre. Das alles hintereinander kann nicht normal sein.


Wir hatten uns zu einer Stadtrundfahrt entschlossen. 53$ pro Nase. Aber das lohnte sich. Zu Fuss hätten wir nur ein Bruchteil von dem gesehen, was uns im hop-on-hopp-off mit 16 Stationen  der BigBus-Tour möglich war:

Wir stiegen ein an der Station - Union Square/Visitor Center. Und dann über /Civic Center/ City Hall, Alamo Square.


Ein Muss für Rock-Fans ist das Stadtviertel Haight-Ashbury. Da stiegen wir erstmals und selbstverständlich aus. Hier entstand 1967 im Buena Vista Park der Summer of Love. 

Morbide Schönheit ist verblieben. Ein Geruch von Mariuhana weht um die Ecken, und der ist nicht nur eingebildet, sondern benebelt eine selbst ein wenig. 

Skurile Gestalten. Läden voller Tand. Exzentrizität gepaart mit Armut und Schlampigkeit. Es fühlt sich an, als müsste man Jimmi Hendrix oder Jonis Japlin dort immer noch begegnen.

Von hier ab ging es weiter im Pärchenbetrieb.



Weiterfahrt durch den Golden Gate Park zur Golden Gate Bridge und darüber hinweg zum North Vista Point. Geli war enttäuscht, dass da nichts von Gold zu sehen war. Aber der Name bezieht sich ja wohl auf die Meerenge, durch die die Glückssucher auch von der See her einfielen, um dann in den Bergen nach Gold zu wühlen. Herrlicher Blick von drüben auf die Skyline der Stadt, auf die Bay und die Insel Alcatraz, auf der u.a. von 1934 - 39 Gangsterboss Al Capone eingesessen hatte.


Auf der Rückfahrt weht es die Geli beinahe vom der Aussichtsplattform des Busses. Obwohl es längst ein sonniger Tag geworden war, gab es durch diesen straffen Wind doch recht niedrige Temperaturen. Bei Fisherman´s Wharf stiegen wir erneut aus. Dieses Mal herrschte, im Gegensatz zu gestern, ein reger Publikumsverkehr, die vielen Restaurants waren lebhaft besetzt und die Seelöwen  zeigten sich vergnügt.



Die nächste Station war die Lombard Street in Nob Hill. Wir fanden ein kultiges italienisches Cafe´(Mario´s) und genehmigten uns Capucino, Anchor Bier und American Expresso zu erstaunlich günstigen Preisen. 

Das letzte Stück zum Union Square bewältigten wir zu Fuß, an der China Town vorbei und durch die Hochhausschluchten. Hier lebt Geld. Californien gehört, für sich allein genommen, zu den zehn reichsten Staaten der Erde. Allerdings sieht man auch viel Armut und Ausgestoßene Obdachlose, Kiffer und Säufer, psychisch Gestörte sind man nicht selten.

Tour war ausgesprochen interessant und die Kommentare (deutsch) gut verständlich. Die Cable  Cars, nostalgische Straßenbahnen mit extremer Höhenfahrtauglichkeit, ersparten wir uns, auch wenn sie vielen Leuten mächtig viel Spaß bereiteten.



Union Square: Kiffer, Skater, Cabel car, chinesische Opernsängerin - für jeden Geschmack etwas.




Das gemeinsame Abendesssen fand dieses Mal in einem thailändischen Restaurant statt. Sehr gepflegt, ausgesprochen schmackhaft und mäßig teuer.

5. Etappe: Von El Portal nach San Francisco - die vorläufige Königsetappe


Bereits 08:00 war Start. Daggi übernahm das Steuer. Es gab kein Frühstück in der Touristeneinrichtung und Duschen ging nicht, weil wir nicht in der Lage waren, das Wasser laufen zu lassen. In der Nacht hatte es aufgehört zu regnen. 

Es war frisch. Aber der Himmel klärte sich bald auf. Die Straße führte etwa 24 Meilen strikt bergab und immer am Merced Creek entlang. Ärmliche Häuser bzw. Ruinen ließen auf kein genüssliches Leben in dieser Gegend schließen. Eine Gelegenheit zum Tanken und zum Frühstücken hatten wir dann auch erst in Midpines, kurz vor Mariposa. Da war auch endlich die Sonne draußen. Die Leute waren hier sehr freundlich. Auch die exotischsten Holzfäller grüßten und das Bedienungspersonal im HappyTimes fragte natürlich nach unserer Herkunft. O, Germany, very good!


In dem gemütlichen Imbiss war kein Fleckchen Wand frei, alles ausgeschmückt mit Werbung aus den 50igern und Fotos längst verflossener Film- und Schlagerstars.

Die Frühstückbestellung war Glücksache. Man spricht hier sehr schnell und überaus schnodderig. es gab Scrambled Eggs mit Marmelade und köstlich gebratenem Brot. Der Kaffee schmeckte eher seltsam. Uli erhielt auf dem Bestellzettel den Namen Ooli und ich wurde Dietmal gerufen. Der nette, hispanische Kellner hieß Ulysses (Englisch für Odysseus).










Je weiter wir ins flache Land hinab kamen, desto ordentlicher wirkten die Orte. Mariposa (da waren wir schon). Modesto - dort war wieder Fahrerwechel. Industrieanlagen und riesige Plantagen entlang der Straße. Die Wohnhäuser wirkten gepflegter und wohlgestaltet. In einem überdimensionierten Einkaufspark erhielten wir Wasser und Wein. Es war inzwischen warm geworden. Und dann führte uns das Navi vom Highway weg und in ein Stanislaus genanntes Gebiet, das auf der Karte nur grau und gelb gekennzeichnet war. Es muss wohl eine Abkürzung gewesen sein. Riesige Weideflächen mit schwarzen Rinder, gelbe Hügel, zwischen denen sich die schmale Straße dahin schängelte und wir hörten Musik aus der Konserve. Pink Floyd. Westernfilmmusiken, John Denver.




Gegen 14:00 erreichten wir, wie auch immer, die Stadtlandschaft im Vorfeld von San Francisco. Da fällt mir das Lied ein von The Flower Pot Men (1967)...  Fremont. Palo Alto, wo bis 2007 Paul Watzlawick gelehrt hat. Redwood. Unmengen von Autos in dichtem, aber flottem Fluss. Und dann tauchte auch bald die Skyline von San Franzisko auf, wobei ich vor Freude sogar eine (problemlose) Notbremsung vollführte. Und dann zogen wir gegen 16:00 in die City ein, fanden in der Downtown auch ruckzuck den Union Square, bogen links ab in die Geary Street und - schwupp - standen wir vor dem Handlery Union Square Hotel, als es gerade mal wieder kurz regnete.

San Francisco ist vom ersten Moment an fantastisch. Die multikulturelle Szene wirkt entspannt und interessant. Riesige Häuser. Die quietschenden Cabel Cars, bei denen die Fahrkäste auf den Trittbrettern stehen dürfen. Wir schnauften die steilen Traversen hinauf und auf der anderen Seite bummelten wir in die Chinatown. Leider hatten wir dafür nicht so viel Zeit, ließen uns aber in eine Gaststätte verschleppen, wo es Nudeln mit Rind- und Hühnerfleisch gab und Coke aus Büchsen. Alles toll. 





Und dann machten wir uns noch auf zu Fisherman´s Wharf. Das war eigentlich viel zu weit. Aber wir erreichten es mit Hilfe von Uli´s Smartphone und bei Sonnenuntergang. Auf der Pier waren schon längst nicht mehr viele Besucher. Nur ein paar amüsierten sich über die laut grunzenden Seelöwen und fotografierten nach Alcatraz hinüber.





Zum Glück fuhr gleich von dort auch die Straßenbahn ab. Der Fahrer schenkte Geli mehr als die Hälfte des Fahrgeldes. Und wir fuhren zwei Haltstellen zu weit, wodurch sich der Fußweg zum Hotel noch einmal unangenehm verlängerte. Um so besser schmeckte dann der Wein. Was für ein tolles Tagesprogramm!!



4. Etappe: Von Mammoth Lakes zum Yosemite National Park nach El Portal - der Bär ist das Wappenzeichen Kaliforniens

Ein gutes Frühstück ist so viel wert, selbst wenn es amerikanisch ist. Scrambled eggs mit Bacon ist die Beste Komponente. Marmelade mag auch noch gehen. das Brot ist seinen Namen nicht gerecht. Und Erdnussbutter schmeckt weder nach Erdnuss, noch nach Butter, sondern ist wie so eine Art Zahnfüllung oder Prothesenkleber.


Geli setzte sich heute an das Steuer. Erst rollten wir parallel zu den Bergen zum Mono Lake Tufa, an dem wir bereits gewesen waren. Und dann in westlicher Richtung bergauf bis zum Tioga Pass (9.943 ft.). Kurz hinter der Einlasskontrolle - hier muss man nämlich für die Einfahrt in die Nationalparks zahlen (35$) - kamen wir sofort auf die Kosten. Uns lief nämlich ein Schwarzbär über die Straße. So muss es sein. Natur pur.


Bald darauf war die Straße feucht. Der Blick fiel einem dichten Nebel zum Opfer. Wir fuhren regelrecht hinein in ein mieses Wetter. Aber Optimisten sind meistens die Gewinner. Wir erreichten bald die Wetterscheide. Und Kurve um Kurve wurde das Wetter wieder besser. Und dann entdeckten wir sogar noch einen Bären, der unweit des Straßenrades herumbummelte. Klick!





Malerische Ausblicke auf der Schussfahrt nach Yosemite. Dieser Nationalpark ist weltberühmt. Ich habe den Namen lange verkehrt ausgesprochen. Richtig: >Josimiti<. 

Schon vom Glacier Point aus konnte man tief in das prächtige Granittal mit solchen stolzen Felsen wie dem Half Dome oder dem El Capitan blicken. Zum Glück war die Sommersaison vorbei. Und trotzdem viele Autos an den Straßenrändern standen, kamem wir gut vorwärts. Tent Cabins mit Housekeeping und wohl sehr feine Lodges und Luxushotels gibt es da in Menge. Im Village drehten wir mehrere Kreise bis wir einen Parkplatz fanden. Dann stiegen wir in den Yosemite-Shuttle um, der über 19 Stationen die Rucksackwanderer durch das ganze Tal fährt. Was muss sich hier wohl in der Hochsaison abspielen.


Für uns lief alles ruhig ab. Der Untere Wasserfall war ausgetrocknet, in dem sich frühjahrs das Wasser über hundert Meter tief in den Merced Creek stürzt. Von den gut gepflegten Wegen aus sahen wir eine grasende Wampiti-Hirschkuh und sogar einen Bären, der sich durch die Büsche trollte, der aber für einen Schnappschuss zu weit weg war.

Unter dem Capitan-Felsen übten wir Andacht.

Danach fuhr uns Geli weiter, hinab ins Tal des Merced in Richtung Mariposa. Yosemite View Lodge El Portal - for all Seasons & Reasons in a wilderness area. Die Serviceleute am Tresen gaben sich kaum Mühe, sich für uns Gäste verständlich auszudrücken. Große, schlichte Zimmer mit Balkonaussicht auf die nahe liegenden Felsen. Kein WiFi wie gewohnt - 10$ dafür waren uns einfach zu viel. . Und das Wasser der Dusche war nicht zum Fließen zu überzeugen. Im TV kommen nur die hiesigen Sender mit ihrer schodderigen, kaum verständlichen Sprache und der permanenten Werbung, die uns vom ersten tag an bereits auf den Geist gingen. Im Touri-Shop gab es allerlei Touri-Plunder. Alkoholika kosten abschreckende Preise (Wein ab 20$ - Vergiss es!). Whisky in halben Flaschen mit doppelten Preisen, wenig Bier in nicht-ausgepreisten Büchsen.

Für das Abendessen blieb uns nur eine prollige Pizzeria (Sorten Cowboy und America) mit riesigen Portionen. deshalb lagen wir bereits 21 Uhr in den betten. das tat auch mal gut.

Liebe Leserinnen und Leser

 Es wäre schön, wenn Ihr unseren Reiseblog unterstützt, indem Ihr über die Kommentarfunktion Meinungen und Fragen einbringt.

3. Etappe: Sonora - Mammoth Lakes in Wolkenhöhe. Bodie - die Stadt der Goldgräber

The Sonora Inn - Hotel Lumberjack 

Charm der 1950. Fotos der 1850er an den Wänden der Flure. Von hier aus zogen wohl die Goldgräber und Holzfäller los.
Kontinentales Frühstück. Was bedeutet das? Kaffee, schwammiges Brot, zum Teil gefrorene Butter in Tropfenform (ganz kleine Becher), Marmelade, Käsecreme (die gut schmeckte, wenn man sie mit der Marmelade bestrich), härtest gekochte Eier. Anderes hätte auch nicht zu den Standardzimmern gepasst. Charm der 1950er.






Wunderbare Berglandschaften. 

Daggi übernahm die Führung und führte uns auf die bisherigen Rekordhöhen im Stanislaus National Forest. Die Straße sah am Anfang sehr ländlich-amerikanisch aus: kleine, geschmückte Häuser, viele Autos davor, Gerümpel dazwischen, zahlreiche Zeltplätze. Die Straße wurde zunehmend steiler. Erster Halt am Donnell View über dem Donnell Lake. Und immer wieder große Flächen mit verbrannten Bäumen.

Am Sonora Pass sind die umgebenden Berge deutlich über 11.000 ft (1 Fuß = 0,3 Meter). Dort oben begann es dann sogar ein wenig zu regnen und wurde damit auch ganz schön kalt. Die Abfahrt war krass, denn ein wenig gefährlich dürfte diese Serpentinenfahrt wohl sein. Wer hier über die Straßenbegrenzung hinaus fährt, wird nie wieder gefunden. Dafür aber herrliche Aussichten, auch dann auf der anderen Seite im Toiyabel National Forest. Da übten ein paar Kompanien der US Army gerade für den Einsatz in den Karpaten (?). Wir waren dann froh, hinter dem Devil´s Gate wieder eine flachere Straße und wärmende Sonne zu haben.



Californian Golden Rush (1848 - 1850) und die Goldgräberstadt Bodie (heute: State Historic Park).

Bodie war der Versuch zur Industrialisierung des Abenteuers. 1859 entstand hier erstes Minen-Camp, das in Folge von Goldfunden nach und nach anwuchs, bis dann im Jahre 1876 die Stadt letztlich gegründet wurde. 1880 sollen es etwa 2700 Einwohner gewesen sein, aber tatsächlich haben zwischenzeitlich wohl über 5.000 Menschen hier gelebt und naturgemäß vorrangig in den Minen geschuftet. Aber es gibt auch Zahlen von 8.000 - 10.000.

Die Legende besagt, dass sich die Goldminers besonders gut bewaffneten, um ihre Reichtümer verbissen zu schützen.

Eine andere Legende besagt, dass um 1930 eine Keilerei zwischen Prostituierten und ihren Goldjungs dazu führten, dass viele der Hütten und Einrichtungen einem Brand zum Opfer fielen.





Bis in die 1930er Jahre wurde im Hügel gebuddelt. Der Wert des geförderten Goldes soll über 100 Mio $ betragen haben.
Zahlreiche Holzhäuser stehen noch, auch wenn sie zum Teil sehr baufällig sind. Wohnhäuser, Saloons und Bars entlang der Mainstreet, Der Wind war inzwischen sehr straff und kalt geworden. Die zahlreichen Besucher (Eintrittspreis 32$) taumelten gegen die Böen. 
 Durch die blinden Scheiben mancher Häuser kann man noch manches von der Einrichtung erkennen: Betten, Tische, Stühle. Die Kirche war wohl noch noch am besten erhalten. Aber auch in der Schule war noch ein komplettes Klassenzimmer zu besichtigen. Offenbar zur Erhaltung des Ambientes sind die letzten 4 Meilen der An- bzw. Abfahrt eine Schotterpiste, auf der die Autos eine weite Staubwolke hinter sich her ziehen.




Weiterfahrt zum Mono Lake Tufa.


Der Krater-See sank 1941 - 1982 durch exzessive Wasserableitungen zugunsten von San Francisco um 15 m und verlor die Hälfte seines Volumens, während sich der Salzgehalt des Wassers verdoppelte. 



Dadurch entstanden auch die eigentümlichen Salztufas. Aber hallo Umwelt! - auch wenn der Wasserstand wieder um 4 Meter erhöht wurde und ein schönes Habitat entstand...






Auf der schönen Straße 395 kamen wir nach Mammoth Lakes, einem der schönsten Skigebiete der USA. Schnee gab es in dieser Zeit noch nicht. Aber auf unserem kurzen Tripp zum Abendessen in ein Kneipchen war es wohl kalt genug dafür.

Vor einem Schnapsladen (Liqueur) fragte mich der Verkäufer, wieso ich für Alkoholica werben würde. Erst da fiel mir auf, dass von meiner Sweatshirt - Losung (ORIGINALS) unter der geöffneten Jacke nur >GIN< zu lesen war. Was wäre wohl passiert, wenn es der Sheriff gelesen hätte?

Apropos Abendessen: Amerikatypisch scheint es zu sein, sich seine Baguettes (hell oder leicht dunkel) nach Wunsch belegen zu können: jeweils mehrere Sorten Schinken und Wurst (Salami, Turkey, Bacon, Chicken), sowie Käse und Salat werden wahlweise mit Dressing kombiniert. Und dann hat der mit der größten Klappe den technischen Vorteil.